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 Scott Orbit II (mit Phantom Alpha) Nächstes Thema anzeigen
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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
Beiträge: 224
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: Di März 10, 2015 10:44 pm Antworten mit ZitatNach oben

Im folgenden Bericht möchte ich über meine ersten Erfahrungen mit dem Scott Orbit II berichten. Bislang hab ich sie auf 5 Touren mit insgesamt gut 6600 hm getragen Bedingungen waren bei viel Pulverschnee, aber auch kurze Passagen auf hartem Harschdeckel, ein Stück Piste, durch Sonne durchweichter Schnee und harte Brocken, die aus dem Steilgelände in den Hang gefallen sind. Nur viel selbst spuren musste ich noch nicht, Harscheisen hab ich noch nicht verwendet.

Hintergrund
Ich fahre seit 16 Jahren Snowboard, ab 2007 dann mit Schneeschuhen die ersten Touren, im Januar 2011 dann mein erstes Splitboard gekauft. Im Jahr drauf eine Spark Burner, bald mit Spark XV was (mit den Strappy Straps für besseren Seitenhalt) bis diesen Februar mein Referenz-Setup ist. Meine Abfahrtsposition ist vorne +18°, hinten 0° bei 57 cm Abstand.
Ich steige auch gern auf, nur merkt man das höhere Gewicht und bei hartem Schnee den schlechteren Kantenhalt. Ich fahre ungern Lift sondern laufe die meisten Höhenmeter, die ich abfahre, aus eigener Kraft den Berg rauf. Touren mit weniger als 1000 hm find ich kurz, bis 1700 hm bin ich diesen Winter mit dem Softboot-Setup gegangen. Zum Abfahren funktioniert das Softboot-Setup einwandfrei, auch bei 45-50° Steilheit in hartem Schnee. Zum Aufsteigen allerdings wurde mir immer mehr klar, das im Vergleich zu den Skifahrern, mit denen ich bislang ausschließlich unterwegs bin (ja, noch nie zusammen mit nem anderen Snowboarder auf Tour gewesen...), einen technischen Nachteil habe. Das zusammen mit meinem Wunsch, mehr die Seite des Snowboardbergsteigens einzuschlagen, haben mich veranlasst, diesen Winter bei meinen Touren darüber nachzudenken, auf Hardboots bzw. laut Amis besser AT (alpine touring) boots umzusteigen.
Ich fahre die Schuhe auf einem Jones Hovercraft 160cm mit 26cm waist und einer neuen Phantom Alpha 14/15; wenn schon, denn schon. Das Canting der Phantom Bindung ist bestimmt angenehm, ich hab eine gute seitliche Beweglichkeit. Allerdings habe ich keinen Vergleich zu einem anderen AT Boot Setup.


Scott Orbit II
Größe und Fußform
Das mir der ursprünglich favorisierte TLT6 nicht passt, war nach 5 Minuten anprobieren klar. Ich wurde kompetent beraten, was meine Fußform (breit und voluminös, aber kein hoher Rist; ein klassischer Entenfuß) und meinen Einsatzbereich (Snowboarden = weich/viel Flex nach vorne) betrifft. Nach den ersten drei Touren wurde noch der Innenschuh thermo-verformt, jetzt passts 1A. Ich hab eine normale Schuhgröße von 43-44, je nach Schuh. Den Scott trage ich in 27.5 Mondopoint mit einer Sohlenlänge von 305mm. Der Orbit II ist die leichte, aufstiegsorientierte Version der Scott AT boots (ehemalig Garmont). Er wiegt 1330g pro Schuh und macht für mich einen robusteren Eindruck, als diese extrem leichten Rennschuhe alias Scarpa Alien etc... Wenn man lange bei kalten Temperaturen steht, merkt man, dass der Schuh nicht so gut isoliert wie mein Softboot. Ich hab den Innenschuh geschnürt, wodurch mein Fuß gut darin fixiert ist. Ich hab keine Anzeichen von Blasen erkennen können, da die Reibung, die durch die Beweglichkeit des Schuhs ensteht, zwischen Innenschuh und Schale stattfindet.

Aufstieg
Der Schuh hat eine Schnalle überm Fuß, die ich vorne für den Aufstieg einhänge, was eine gute Beweglichkeit ergibt und wodurch mir der Schuh nicht auf den Mittelfuß drückt. Die obere Schnalle ist auf der weitesten Position für Aufstieg und Abfahrt eingehängt, taugt für beides. Ansonsten ist er unmodifiziert, nur das Velco-Band fehlt. Aufsteigen ist deutlich angenehmer mit dem Setup:
- Vom Gewicht spart man sich unterm Strich die Softbootbindung, was aber bei einer Burner ca 800g pro Fuß ausmacht und sich bemerkbar macht.
- Der Rotationswinkel ist deutlich größer: Nach vorne >90° durch das Dynafit-System, nach hinten durch den Flex des Schuhs.
-Der Kantenhalt auf hartem Schnee ist besser, man kann ebenfalls besser die Kante in den Schnee hacken. Durch den breiten Ski (130mm) ist man allerdings trotzdem limitiert.

Rotation nach vorne:

Image


Flex nach hinten:

Image

Abfahrt
Meine Abfahrtsposition ist vorne +18°, hinten -4° bei 57 cm Abstand, ich wollte gerne einen leichten Duckstance ausprobieren. Das Einstellen der Winkel ist mit der Phantom und der exakten Beschreibung (pdf) von John Keffler echt einfach und sehr angenehm (kein vergleich zu den Voile-Pucks).
Die vordere Schnalle hänge ich für die Abfahrt über dem Fuß ein, wodurch mein Fuß besser gegen das rausschlupfen fixiert wird. So hab ich mit Skimodus nen Anschlag nach hinten und recht gut Flex nach vorne. Ich merke, dass ich gerade mit dem hinteren Knie weiter runter möchte, aber der Schuh ein gewisses Hindernis darstellt. Meine Körperposition beim fahren ist aufrechter geworden, aber ich hab mich bereits dran gewöhnt und mittlerweile keine Bedenken, das ich schlechter fahre als vorher. Die Backside fühlt man recht direkt, im harten Schnee ist das System nicht so gutmütig und steckt so viel weg; das müssen jetzt die Beine machen.

Teppich-Test:

Image


Im Einsatz:

Image

Bzw noch mehr Fotos von den letzten beiden Touren auf meiner Flickr-Seite (siehe Signatur).

Fazit
Das Aufsteigen ist deutlich angenehmer und ich merke/hoffe, dass es auf Dauer wohl eine gute Idee gewesen sein wird, auf AT Boots umzusteigen. Die Phantom Bindung ist aber halt auch die Edel-Version für einen Umstieg. Abfahrtstechnisch hab ichs noch nicht ausreizen können, bis max. 40° hat es aber super funktioniert. Auch in flacherem Gelände und zwischen Bäumen lässt es sich echt surfig fahren. Die ersten 2 Touren war ich etwas unsicherer unterwegs und konnte das Brett nicht so präzise steuern wie davor. Auf der 3. hats ‚Klick’ gemacht, auf der 4. und 5. hab ich fast keinen Unterschied mehr gemerkt.
Ich wüsste nicht, wofür ich explizit noch ein Softbootsetup brauchen würde. Ich behalte das alte Setup trotzdem, man weiß ja nie. Eine Alternative schadet nicht, falls mal was ist.

Eventuell hilft dieser Bericht ja jemandem mit einem ähnlich breiten Fuß wie dem meinen. Es gibt auch noch andere Schuhe als Dynafit TLT5/6 oder andere, ältere Modelle zum snowboarden, man muss einfach mal rumschauen und anprobieren.

Viele Grüße und viel Spaß beim snowboarden,
Jonathan

_________________
Hovercraft 160, LabCarbon Split 162, Phantom Alpha 14/15, Scott Orbit II, Atomic Backland

Zuletzt bearbeitet von mgco3 am Mi März 11, 2015 9:10 am, insgesamt einmal bearbeitet
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miguel



Anmeldungsdatum: 01.12.2005
Beiträge: 357
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: Di März 10, 2015 11:18 pm Antworten mit ZitatNach oben

Scott Orbit II: ungewöhnlich, diese vordere Schnalle mit 2 Verschlußpositionen.
Danke für die Vorstellung; den Schuh hab ich glaube ich noch nie gesehen.

Ich hab meist das Problem, daß die Ferse beim Gehen hochkommt und ich mir seitlich Blasen laufe...
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Georg



Anmeldungsdatum: 22.12.2003
Beiträge: 29
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2015 8:32 am Antworten mit ZitatNach oben

Jonathan,
vielen Dank für deinen anschaulichen, schön bebilderten und gut nachvollziehbaren Bericht!
Welchen Bindungswinkel hast du mit deinen Softboots und nun mit den Alpine Touring Boots eingestellt?
Viele Grüße,
Georg
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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
Beiträge: 224
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2015 9:16 am Antworten mit ZitatNach oben

Danke für eure Rückmeldung eis
So schaffe ich es, den Bericht komplett zu bekommen. Sind gute Punkte, die ich vergessen hatte, reinzuschreiben. Habs mal nachgeholt.


miguel hat Folgendes geschrieben:
Scott Orbit II: ungewöhnlich, diese vordere Schnalle mit 2 Verschlußpositionen.
Danke für die Vorstellung; den Schuh hab ich glaube ich noch nie gesehen.

Ich hab meist das Problem, daß die Ferse beim Gehen hochkommt und ich mir seitlich Blasen laufe...


Den Schuh hatte ich vorher auch noch nie gesehen und hätte im ersten Moment auch nicht gedacht, dass er sich zum snowboarden eignen würde. Wie gesagt: gute Beratung!
Ich hab den Innenschuh geschnürt, wodurch mein Fuß gut darin fixiert ist. Ich hab keine Anzeichen von Blasen erkennen können, da die Reibung, die durch die Beweglichkeit des Schuhs ensteht, zwischen Innenschuh und Schale stattfindet.
Zusätzlich könntest du die vordere Schnalle so einhängen, wie ich bei der Abfahrt. Das hält die Ferse besser unten und minimiert das Schlupfen aus dem Schuh. Oder du schaust nach nem Schuh mit Schnalle/Ratschenband über die Fußbeuge, wie es die Scarpa-Schuhe haben. Das hilft vermutlich noch besser und lässt trotzdem genug Flex zu, da es ja drunter ansetzt.

Georg hat Folgendes geschrieben:
Jonathan,
vielen Dank für deinen anschaulichen, schön bebilderten und gut nachvollziehbaren Bericht!
Welchen Bindungswinkel hast du mit deinen Softboots und nun mit den Alpine Touring Boots eingestellt?
Viele Grüße,
Georg


Softboot-Setup:
Meine Abfahrtsposition ist vorne +18°, hinten 0° bei 60 cm (Freebird) bzw. ehemals 57cm (Hovercraft) Abstand.
AT-Boot Setup:
Meine Abfahrtsposition ist vorne +18°, hinten -4° bei 57 cm Abstand, ich wollte gerne einen leichten Duckstance ausprobieren. Das Einstellen der Winkel ist mit der Phantom und der exakten Beschreibung (pdf) von John Keffler echt einfach und sehr angenehm (kein vergleich zu den Voile-Pucks).

Viele Grüße,
Jonathan

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JojoF



Anmeldungsdatum: 19.11.2004
Beiträge: 314
Wohnort: Wörgl, Tiroler Unterland

BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2015 10:28 pm Antworten mit ZitatNach oben

Danke für den Testbericht, liesst sich sehr anschaulich und lässt noch Hoffnung aufkeimen. So ganz zufrieden bin ich mit meinen Burton Ion und Burner/Flow noch nicht.
Habe ähnliche Füsse nur länger. Vorne Breit und am Rist flach mit schmaler Ferse. Dazu in 46,5/47, Mondo 30.5
Ich halt die Augen weiter offen.
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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
Beiträge: 224
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: Mo Jan 11, 2016 5:52 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ein kleiner Update aus dieser "Saison":

Ich hab letzten Winter auf die Dauer den unflexiblen Stopp beim forward lean gespürt, der durch die nicht dehnbare Metallschnalle kommt. Der Verriegelungsmechanismus des Schuhs ist nicht in vergleichbarer Weise veränderbar wie ich das zu nem TLT5 oder 6 gelesen hab.
Ich hab gemerkt, dass ich mit dem Knie weiter runter muss als es mit der Schnalle möglich war. Deshalb hab ich auf der letzten Tour mal eine neue Variante getestet.
Der Fersenhalt bzw das -spiel hat sich deutlich verbessert, nach vorne flext es ehr weit, ich hab aber trotzdem das Gefühl ich bring Druck auf die Kante. Im zerfahrenen Schnee, im steilen Powder und auf der Piste. Aber die Eindrücke sind halt nur von einer Tour...
Der "Mod" ist sehr einfach, der Innenschuh hat oben schon einiges an Spiel. Ist sicher nicht der perfekte Hardboot, aber so fährt sichs echt lässig.

Damit man sichs vorstellen kann:

http://cloud.directupload.net/hdbZ

http://cloud.directupload.net/hdc0

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patrick



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BeitragVerfasst am: Do Jan 14, 2016 5:55 pm Antworten mit ZitatNach oben

kurz eine Nachfrage zu deinem "Mod".
Du lässt also einfach die Schnallen offen und bindest dir so Straps drum? (oder?)

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if in doubt - paddle out.

www.powderguide.com ->
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mgco3



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BeitragVerfasst am: So Jan 17, 2016 10:03 am Antworten mit ZitatNach oben

Ja die obere schnalle lass ich offen, dafür hab ich den strap der ganz oben war jetzt in höhe des fußgelenkes und mit den vorhanden schrauben, mit denen der lock festgemacht ist, fixiert.
Nichts besonderes, aber fährt sich erstaunlich gut dafür.

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ka



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BeitragVerfasst am: So Jan 17, 2016 4:54 pm Antworten mit ZitatNach oben

Also ich hab das bei Probefahrt mit meinem bisher unmodifizierten TLT 6 (mit Kurzski und Solidboard) auch so ähnlich wie du ausprobiert.
Die obere Schnalle offen gelassen und nur das Klettband oben leicht fest gezogen, untere Schnalle richtig fest.
Das Band ist natürlich nicht so weit unten wie bei dir, weil das Band ja noch (Betonung auf noch) ganz oben am Schaft festgenietet ist.
Fand ich eigentlich auch ganz lässig!
Man hat halt nicht so den direkten Druckpunkt auf die Kante,aber irgendwann kommt er schon!
Aber ist das in weicheren Softboot/Bindungskombis net auch so gewesen?
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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 18, 2016 5:05 pm Antworten mit ZitatNach oben

Ja bei dem punkt bin ich auch schon gespannt, wie sich das setup fährt wenns hart und steil wird.. Aber ich fahr gerne surfig mit den Knien weit unten, ich bin gespannt wie es sich diesen winter schlägt:-)

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ka



Anmeldungsdatum: 29.12.2013
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 13, 2016 9:13 am Antworten mit ZitatNach oben

Also ich hab jetzt mal die obere Schnalle tiefer gesetzt, evtl geht das bei dir ja auch?!
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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2016 7:37 pm Antworten mit ZitatNach oben

Das wäre eine Idee, danke für dein Foto, so kann ichs mir gut vorstellen. Ich muss sagen, mit dem Strap überm Fußgelenk schaut mein Schuh zwar aus wie ein offener Gummistiefel, fährt sich aber echt gut lol

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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 21, 2016 12:42 pm Antworten mit ZitatNach oben

Kurze Info: ich hatte ein Foto von dem Mod im Mai bei splitboard.com gepostet, zur besseren Vorstellung jetzt auch hier:

http://splitboard.com/talk/topic/scott-orbit-ii-with-phantom-alphas/#post-792082

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FloImSchnee



Anmeldungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 702
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 19, 2016 1:24 pm Antworten mit ZitatNach oben

Bin über den powderguide-Bericht wieder auf diesen Thread gestoßen.

Nachdem ich mir - wie jeden Winter ;) - mal wieder Gedanken mache, ob ich's vielleicht nicht doch schaffe, mit den TLT5 in der Abfahrt Freundschaft zu schließen, eine Frage an dich:
wie geht's dir mittlerweile bergab durch Zerfahrenes oder auf hartem Untergrund mit Schlägen? Kannst du da mittlerweile gleich viel Gas geben wie mit Softboots?

Da hatte ich nämlich in den letzten beiden Jahren immer festgestellt, dass ich mit den (allerdings noch unmodifizierten) TLT5 auf der Voile Mtn Plate Schläge nur viel weniger gut wegfedern kann und ich viel eher den Kantenhalt verliere, als mit den (eh auch steifen) Fitwell BC in der Spark Burner.
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mgco3



Anmeldungsdatum: 25.11.2011
Beiträge: 224
Wohnort: Minga

BeitragVerfasst am: Do Jan 19, 2017 9:07 am Antworten mit ZitatNach oben

Oh sorry ich hatte deinen post völlig übersehen...
Dafür bin ich jetzt wieder ca 10k HM mit dem Schuh gelaufen/gefahren und die Erfahrung ist wieder besser in Erinnerung wink

Das Fahrgefühl ist schon direkter und weniger gedämpft als mit festem softboot/spark burner. Mit Oberschenkel-Power kann man das aber in nem gewissen Bereich kompensieren.
Ich denke aber, dass da zwischen deinem tlt5 und meinem orbit kein Unterschied sein wird... mehr Einfluss aufs Fahrgefühl wird die Aufbauhöhe der Bindung haben.

Nachdem ich letztes Wochenende mal wieder ein paar Splitboarder (mit Softboots) gesehen hab und mir das System nochmal von außen angeschaut hab, hat sich mein persönliches Fazit gefestigt:
Ich werd nur noch mit Phantom/AT boot auf Tour gehen, das System ist effizient, sehr verlässlich und lässt sich erstaunlich gut fahren. Das hängt aber auch maßgeblich vom Schuh ab. Bei SB überwiegen mMn die Nachteile im
Aufstieg die Vorteile, die man in der Abfahrt hat.

Aber ist ja schön, dass jeder so auf Tour gehen kann wie sie/er das am liebsten tut grin

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